Jaffna: Sri Lanka
Jaffna – Das kulturelle Herz der Tamilen in Sri Lanka
Das holländische Fort und die berühmte Bibliothek von Jaffna
Östlich und nördlich des Stadtzentrums von Jaffna
Nallur Kandaswamy Kovil – Das spirituelle Herz von Jaffna
Die Jaffna-Halbinsel – Fruchtbares Land voller Geschichte und Geheimnisse
Der hohe Norden der Jaffna-Halbinsel – Tempel, heiße Quellen und überraschende Landschaften
Die Inselwelt vor Jaffna – Zwischen Lagunen, Stränden und kolonialen Festungen
Nainativu und Delft – Zwei Inseln voller Spiritualität und unberührter Schönheit
Jaffna – Das kulturelle Herz der Tamilen in Sri Lanka
Jaffna ist nicht nur die Hauptstadt der Nordprovinz Sri Lankas, sondern auch das lebendige kulturelle Zentrum der tamilischen Gemeinschaft. Kaum eine andere Stadt des Landes besitzt eine so eigenständige Atmosphäre und eine so reiche kulturelle Identität.
Eine Stadt mit bewegter Geschichte
Zwischen 1989 und 1995 war Jaffna Schauplatz heftiger Kämpfe, die tiefe Spuren hinterließen.
Doch trotz der schwierigen Vergangenheit gelang es der Stadt, ihre kulturelle Seele zu bewahren. Heute präsentiert sich Jaffna wieder als faszinierendes Reiseziel voller Geschichte, Spiritualität und Lebensfreude.
Eine Welt für sich
Jaffna unterscheidet sich deutlich vom Rest Sri Lankas.
Hier begegnen Besucher einer einzigartigen Mischung aus kolonialem Charme und lebendiger tamilischer Tradition.
Die Stadt erinnert zugleich an Südindien und an das nördliche Sri Lanka:
- farbenprächtige Hindutempel mit hoch aufragenden Gopurams
- traditionelle tamilische Musik aus Geschäften und Cafés
- geschäftige Märkte und lebendige Straßenszenen
Tamilische Kultur in ihrer reinsten Form
Besonders auffällig ist die starke Präsenz der tamilischen Sprache und Kultur.
Für Reisende, die bereits andere Regionen Sri Lankas besucht haben, wirkt Jaffna wie eine ganz eigene Welt – authentisch, farbenfroh und voller Charakter.
Eine Stadt voller Atmosphäre
Zwischen alten Kolonialgebäuden, heiligen Tempeln und herzlicher Gastfreundschaft entfaltet Jaffna eine ganz besondere Stimmung, die Besucher sofort in ihren Bann zieht.

Ein junger Mann macht auf dem lokalen Markt in Jaffna, Sri Lanka, eine Pause vom Schieben eines mit schweren Säcken beladenen Karrens. © Darkydoors / Shutterstock
Das holländische Fort und die berühmte Bibliothek von Jaffna
Südlich des Stadtzentrums von Jaffna, mit herrlichem Blick auf die Lagune, erhebt sich das imposante Jaffna Fort – eines der bedeutendsten kolonialen Bauwerke Asiens.
Von Portugiesen erbaut, von Niederländern erweitert
Zwischen 1618 und 1625 errichteten die Portugiesen die ursprüngliche Festung.
Nach der niederländischen Eroberung im Jahr 1658 wurde das Fort zu einer gewaltigen fünfeckigen Anlage mit charakteristischen Bastionen ausgebaut. Später übernahmen die Briten die Festung nahezu kampflos.
Ein Ort mit bewegter Vergangenheit
Während des Bürgerkriegs wurde das Fort 1990 zum Schauplatz schwerer Kämpfe.
Über 107 Tage hinweg hielten Regierungstruppen hier einer intensiven Belagerung stand. Die historischen Gebäude innerhalb der Mauern, darunter die einst bedeutende Groote Kerk, wurden dabei weitgehend zerstört.
Heute ein faszinierender Aussichtspunkt
Nach umfangreichen Restaurierungsarbeiten präsentiert sich das Fort wieder als beeindruckendes Denkmal.
Umgeben von einem breiten Wassergraben bieten die mächtigen Bastionen herrliche Ausblicke auf die Lagune und die Dächer Jaffnas.
Die Öffentliche Bibliothek von Jaffna
Nur wenige Schritte entfernt steht die elegante Jaffna Public Library, eines der wichtigsten kulturellen Symbole der tamilischen Gemeinschaft.
Ein schmerzlicher Verlust
1981 wurde die Bibliothek bei einem Brand zerstört.
Tausende seltene Manuskripte, historische Dokumente und unschätzbare Bücher gingen unwiederbringlich verloren – ein Ereignis, das bis heute als schwerer Angriff auf das kulturelle Erbe der Tamilen empfunden wird.
Wiederaufbau und Hoffnung
Nach sorgfältiger Restaurierung wurde das Gebäude 2001 wiedereröffnet.
Seine markanten weißen Kuppeln im neo-mogulischen Stil prägen erneut das Stadtbild.
Im Garten wacht eine Statue von Saraswati, der hinduistischen Göttin des Wissens und der Künste.

Wenn die Sonne langsam untergeht, füllen sich die Straßen von Jaffna mit Menschen, die auf dem Weg nach Hause sind – ein authentischer Einblick in den Alltag im mehrheitlich von Tamilen bewohnten Norden Sri Lankas. © Darkydoors
Östlich und nördlich des Stadtzentrums von Jaffna
Östlich und nördlich des Zentrums von Jaffna entfaltet sich eine angenehm ruhige Seite der Stadt. Schattige, von Bäumen gesäumte Straßen führen vorbei an alten Kolonialvillen, ehrwürdigen Klöstern und imposanten Kirchen, die den besonderen Charme Jaffnas eindrucksvoll unterstreichen.
St. Mary’s Cathedral
Die St. Mary’s Cathedral in der Press Road ist die größte katholische Kirche der Stadt und ein bedeutendes religiöses Zentrum für die christliche Gemeinschaft der Jaffna-Tamilen.
Mit ihrer schlichten Eleganz und friedvollen Atmosphäre lädt sie Besucher zum Innehalten ein.
Weitere sehenswerte Sakralbauten
Entlang der Main Street befinden sich zwei weitere interessante religiöse Einrichtungen:
- St. Martin’s Seminary
- Rosarian Convent
Beide Gebäude vermitteln einen eindrucksvollen Einblick in das geistliche und kulturelle Leben Jaffnas.
Das Archäologische Museum
Etwas weiter nördlich an der Navalar Road liegt das Jaffna Archaeological Museum.
Schon am Eingang begrüßen zwei alte Kanonen die Besucher und verleihen dem Museum eine historische Atmosphäre.
Kleine Sammlung mit bemerkenswerten Schätzen
Trotz begrenzter Mittel beherbergt das Museum einige faszinierende Artefakte, darunter einen seltenen siebenmündigen Musiktopf aus dem 14. Jahrhundert.
Die Ausstellung bietet wertvolle Einblicke in die reiche Geschichte und das kulturelle Erbe des Nordens Sri Lankas.

Junge Jungen flicken Fischernetze am Ufer von Delft Island, wo die meisten Familien vom Meer und seinen Gaben leben – sowohl frisch als auch getrocknet. © Thomas Wyness
Nallur Kandaswamy Kovil – Das spirituelle Herz von Jaffna
Am nördlichen Stadtrand von Jaffna erhebt sich das prachtvolle Nallur Kandaswamy Temple – zweifellos das bedeutendste hinduistische Heiligtum der Stadt und eines der eindrucksvollsten Tempel Sri Lankas.
Ein Tempel von außergewöhnlicher Bedeutung
Hohe Mauern mit charakteristischen roten und weißen Streifen umgeben den weitläufigen Tempelkomplex, der dem Kriegsgott Murugan (auch Skanda oder Kandaswamy genannt) gewidmet ist, dem erstgeborenen Sohn Shivas.
Der Tempel gilt als das wichtigste hinduistische Heiligtum Sri Lankas und wird in seiner Pracht oft mit den großen Tempeln des indischen Tamil Nadu verglichen.
Geschichte und Wiederaufbau
Der ursprüngliche Tempel wurde während der portugiesischen Kolonialzeit zerstört.
Das heutige Bauwerk entstand 1734 unter niederländischer Herrschaft und wurde im 19. Jahrhundert erweitert und verschönert.
Ein lebendiger Ort des Glaubens
Täglich finden hier sechs feierliche Pujas statt.
Der Klang von Glocken, Trommeln und Gesängen erfüllt den Tempel und schafft eine tief spirituelle Atmosphäre.
Wichtiger Hinweis: Männer betreten den Tempel traditionell mit freiem Oberkörper.
Das berühmte Nallur-Festival
Jeden Sommer wird der Tempel Schauplatz des spektakulären Nallur Festival, das sich über mehrere Wochen erstreckt.
Farbenprächtige Prozessionen
Den Höhepunkt bildet eine große Prozession im August zum Vollmond (Poya), bei der kunstvoll geschmückte und beleuchtete Wagen mit Gottheiten durch die Straßen gezogen werden.
Ausdruck tiefer Hingabe
Viele Gläubige erfüllen während des Festes besondere Gelübde und demonstrieren ihre spirituelle Hingabe durch traditionelle Bußrituale.

Die elegante Kirche „Our Lady of Refuge“ in Jaffna, die während der portugiesischen Herrschaft erbaut wurde, erinnert auf sanfte Weise an die vielschichtige koloniale Vergangenheit der Region. © saiko3p
Die Jaffna-Halbinsel – Fruchtbares Land voller Geschichte und Geheimnisse
Die Jaffna Peninsula im äußersten Norden Sri Lankas ist eine Region von besonderem Reiz. Seit Jahrhunderten wird dieses fruchtbare Land intensiv bewirtschaftet und besiedelt. Berühmt ist die Halbinsel für ihre saftigen, süßen Mangos, üppigen Gärten und ihre unverwechselbare tamilische Kultur.
Eine Landschaft voller Ruhe und Tradition
Zwischen Palmenhainen, kleinen Dörfern und weiten Feldern entfaltet sich eine ländliche Idylle, die einen faszinierenden Kontrast zum lebhaften Stadtzentrum von Jaffna bildet.
Kantharodai – Ein rätselhafter buddhistischer Ort
Nördlich von Jaffna, versteckt in einer stillen Lichtung, liegt Kandarodai Buddhist Temple (auch Kantharodai genannt).
Geheimnisvolle Stupas
Hier gruppieren sich rund 20 kleine, uralte Stupas aus Stein zu einem außergewöhnlichen Ensemble.
Viele Forscher gehen davon aus, dass diese Anlage bis zu 2.000 Jahre alt sein könnte.
Ursprung im Dunkel der Geschichte
Die genaue Funktion der Stupas ist bis heute nicht vollständig geklärt.
Möglicherweise dienten sie:
- als Begräbnisstätte buddhistischer Mönche
- als Gedenkstätte
- oder als Ausdruck erfüllter Gelübde und Gebete
Eine besondere Atmosphäre
Die stille Umgebung und die schlichte Schönheit der Anlage verleihen Kantharodai eine fast mystische Ausstrahlung.

Geschmückte Fahrräder reihen sich in die fröhliche Perahera-Prozession in Jaffna ein, mit der die Ankunft der heiligen Zahnreliquie Buddhas während des Vollmonds im August gefeiert wird. © Thomas Wyness
Der hohe Norden der Jaffna-Halbinsel – Tempel, heiße Quellen und überraschende Landschaften
Im äußersten Norden der Jaffna Peninsula erwartet Besucher eine faszinierende Mischung aus heiligen Tempeln, natürlichen Heilquellen, abgelegenen Küstenorten und ungewöhnlichen Landschaften.
Maviddapuram und Naguleswaram
Die traditionsreichen Maviddapuram Kandaswamy Temple und Naguleswaram Temple liegen nur wenige Kilometer voneinander entfernt.
Diese bedeutenden Hindutempel gehören zu den schönsten und ältesten Heiligtümern Nord-Sri Lankas. Die im Bürgerkrieg entstandenen Schäden wurden weitgehend restauriert, sodass sie heute wieder in voller spiritueller Pracht erstrahlen.
Die heißen Quellen von Keerimalai
Direkt an der Küste laden die Keerimalai Hot Springs zu einem besonderen Erlebnis ein.
Den mineralhaltigen Quellen werden seit Jahrhunderten heilende und therapeutische Kräfte zugeschrieben, weshalb sie sowohl von Pilgern als auch von Einheimischen geschätzt werden.
Point Pedro – Das nördlichste Ende Sri Lankas
Die geschäftige Küstenstadt Point Pedro markiert den nordöstlichsten Zipfel der Insel.
Der Leuchtturm steht am äußersten Rand Sri Lankas und bildet den Gegenpol zum Leuchtturm von Dondra an der Südspitze des Landes.
Velvettithurai
Wenige Kilometer westlich liegt Velvettithurai, oft kurz VVT genannt.
Besonders sehenswert ist hier ein prachtvoller Amman-Tempel, der mit der Geschichte der Region eng verbunden ist.
Die überraschende Manalkadu-Wüste
Südlich von Point Pedro erstreckt sich die ungewöhnliche Manalkadu Sand Dunes.
Diese kleine Dünenlandschaft hat die historische St. Anthony’s Church aus der niederländischen Zeit beinahe vollständig vom Sand verschluckt.
Vallipuram
Ganz in der Nähe befindet sich das Dorf Vallipuram mit einem schönen Hindutempel, der einen lohnenden Abschluss dieser Entdeckungsreise bildet.

Einheimische Jungen planschen und kühlen sich im erfrischenden Keerimalai-Wasserbecken ab, einer Süßwasserquelle nur wenige Schritte vom Meer entfernt. © imranahmedsg
Die Inselwelt vor Jaffna – Zwischen Lagunen, Stränden und kolonialen Festungen
Vor der Küste der Jaffna Peninsula erstreckt sich eine faszinierende Inselwelt in der Palk Strait, jener Meerenge zwischen Tamil Nadu und Nord-Sri Lanka.
Diese flachen Inseln liegen nahe der sagenumwobenen Adam’s Bridge, einer Kette aus Sandbänken und Inseln, die seit Jahrhunderten Seefahrern als Orientierung diente.
Kayts – Das Tor zur Inselwelt
Kayts Island ist die größte Insel des Archipels und nur durch eine schmale Lagune von Jaffna getrennt.
St. James Church
In der kleinen Stadt Kayts erhebt sich die wunderschön restaurierte St. James Church, die nach den Zerstörungen des Bürgerkriegs wieder in neuem Glanz erstrahlt.
Fort Hammenhiel
Nur wenige Schritte von der Uferpromenade entfernt liegt das malerische Fort Hammenhiel, das scheinbar mitten im Wasser schwebt.
Die niederländische Festung wird heute als exklusives Boutique-Hotel genutzt.
Karaitivu und Casuarina Beach
Die benachbarte Karaitivu Island ist Heimat des beliebten Casuarina Beach.
Der schönste Strand der Jaffna-Halbinsel
Feiner goldener Sand, flaches Wasser und sichere Badebedingungen machen Casuarina Beach zu einem idealen Ort zum Entspannen.
Punkudutivu – Eine Fahrt über das Wasser
Von der Südseite Kayts führt ein rund fünf Kilometer langer Damm über die Lagune zur Punkudutivu Island.
Die Fahrt ist ein unvergessliches Erlebnis: Zu beiden Seiten glitzert das flache Wasser, sodass es scheint, als würde man direkt über das Meer gleiten.

Am späten Nachmittag herrscht reger Verkehr in der Innenstadt von Jaffna, wo Motorräder inzwischen das einst allgegenwärtige Fahrrad als beliebtestes Fortbewegungsmittel abgelöst haben. © Darkydoors
Nainativu und Delft – Zwei Inseln voller Spiritualität und unberührter Schönheit
Jenseits von Punkudutivu Island liegen zwei der faszinierendsten Inseln Nord-Sri Lankas – Nainativu und Delft Island. Beide bieten ein außergewöhnliches Zusammenspiel aus Spiritualität, Geschichte und eindrucksvoller Natur.
Nainativu – Heilige Insel zweier Religionen
Die kleine Insel Nainativu ist per Fähre von Punkudutivu aus erreichbar und zählt zu den bedeutendsten Pilgerorten der Region.
Naga Pooshani Amman Kovil
Der prachtvolle Nagapooshani Amman Temple begeistert mit farbenfrohen Gopurams, kunstvollen Skulpturen und einer tief spirituellen Atmosphäre.
Nagadipa Vihara
Nur wenige Schritte entfernt befindet sich das friedvolle Nagadipa Purana Viharaya, einer der wichtigsten buddhistischen Pilgerorte Sri Lankas.
Der Überlieferung zufolge besuchte Gautama Buddha diesen Ort persönlich während einer seiner legendären Reisen nach Sri Lanka.
Delft – Eine Insel wie aus einer anderen Welt
Eine etwa einstündige Fährfahrt führt weiter zur abgelegenen Delft Island, der äußersten Insel, die noch regelmäßig mit öffentlichen Booten erreichbar ist.
Eine Landschaft voller Magie
Delft wirkt wie eine vergessene Welt:
- weite, flache Landschaften
- niedrige Mauern aus Korallenstein
- uralte Baobab-Bäume
- frei umherstreifende Wildpferde
Der mächtige Baobab am Fähranleger soll einst von portugiesischen Seefahrern aus Afrika mitgebracht worden sein.
Einsamkeit und Schönheit
Die stille Atmosphäre und die unberührte Natur verleihen Delft einen ganz besonderen Reiz – rau, abgeschieden und zugleich faszinierend.

Eine schmale Gasse zwischen der Hospital Street und der Power House Road erwacht zum Leben, wenn Straßenstände alles Mögliche anbieten – von Snacks bis hin zu Haushaltswaren. © Denis Costille

Eine kleine Gruppe von Musikern ruht sich nach ihrem Auftritt im Veeramakali Amman Kovil aus, einem Hindu-Tempel, der im kunstvollen dravidischen Baustil errichtet wurde. © Denis Costille

Gläubige drängen sich am Eingang des prächtigen Nagapooshani Ambal Kovil auf der Insel Nainativu, der der mit Kobras geschmückten Göttin gewidmet ist, nach der der Tempel benannt ist. © Denis Costille

Das Jaffna-Fort – von den Portugiesen erbaut und später von den Niederländern erweitert – thront noch immer über der Uferpromenade; sein Graben und seine mächtigen Mauern zeugen von Jahrhunderten voller Konflikte und Kolonialherrschaft. © Gerardo C. Lerner

Eine Gruppe von 20 kleinen Stupas im antiken Katurugoda Vihara weist einzigartige durchbrochene Muster auf – Merkmale, die bei keinem anderen Stupa in Sri Lanka zu finden sind. © Fabio Lamanna

Auf dem goldenen Sandstrand von Casuarina Beach, der nach den Casuarina-Bäumen benannt ist, die seine ruhige Küste säumen, findet ein lebhaftes Volleyballspiel statt. © Thomas Wyness

Auf dem Hauptmarkt von Jaffna – einem pulsierenden Zentrum des Lebens im Norden Sri Lankas – stöbern die Besucher in Gewürzen, Getreide und unzähligen lokalen Produkten. © Shutterstock

Ein Teil des historischen Nainativu Nagapooshani Amman Kovil, der im 18. Jahrhundert wieder aufgebaut wurde, besticht durch fast 100.000 Skulpturen – von denen jede ein Stück der alten tamilischen Überlieferungen erzählt. © Bangkruayan

Am Bahnhof von Jaffna herrscht reges Treiben, da Züge den hohen Norden mit Colombo und dem Rest von Sri Lanka verbinden. © saiko3p

Ein Mann macht sich auf den Weg zu einem traditionellen Ochsenkarrenrennen – einem uralten Sport, bei dem zwei Ochsen einen einfachen Bambus- oder Holzkarren mit atemberaubender Geschwindigkeit ziehen. © Kuganathan Priyatharsan

Eine farbenfrohe Statue einer mit Kobras gekrönten Göttin wacht über den Innenhof eines Hindu-Tempels in Jaffna – reich an Symbolik und künstlerischem Ausdruck. © Happy Auer

Sonnenlicht strömt durch die Bögen eines alten, verlassenen Gebäudes in Jaffna und bringt verwitterte Strukturen und Spuren der Vergangenheit zum Vorschein. © shutterlk

Die Keerimalai-Thermalquellen laden Besucher dazu ein, in ihrem mineralreichen Wasser zu baden, dem seit jeher eine heilende Wirkung bei Hautkrankheiten zugeschrieben wird – und das inmitten einer atemberaubenden Lage direkt am Meer in Jaffna. © Pius Lee

Eine einsame Gestalt steht inmitten der zerfallenden Ruinen nahe dem KKS-Strand, einem der ruhigsten Küstenabschnitte im Norden von Jaffna, wo das Meer auf alte Geschichte trifft. © Kuganathan Priyatharsan

Der lebhafte Vallipuram Alvar Kovil – einer der ältesten Tempel von Jaffna – erwacht jedes Jahr während seines 17-tägigen Festes zum Leben, wenn die Vishnu-Statue täglich in Prozessionen getragen und sogar zum Meer gebracht wird, um dort ein rituelles Bad zu nehmen. © saiko3p

Das Nagadeepa Rajamaha Viharaya erhebt sich friedlich auf der Insel Nainativu – einem der verehrten Orte, an denen Buddha angeblich fünf Jahre nach seiner Erleuchtung erschien, um einen Streit unter den Naga-Königen beizulegen. © Bangkruayan

Reisende und Gläubige machen Halt an einem kleinen Hindu-Tempel am Straßenrand zwischen Jaffna und der Insel Kurikadduwan, wo die Frömmigkeit selbst die stillsten Winkel des hohen Nordens erfüllt. © Thomas Wyness

Der reich verzierte Nallur Kandaswamy Kovil in Jaffna erstrahlt im Sonnenlicht – einer der verehrtesten hinduistischen Pilgerorte Sri Lankas und das spirituelle Herz des alten Königreichs Jaffna. © saiko3p

Ein wunderschön bemalter Elefant ziert die Wand eines farbenfrohen Hindu-Tempels in Sri Lanka – seine heilige Symbolik ehrt Lord Ganesh, der als lebende Inkarnation des Elefanten gilt. © flocu
